Blackrose-lay
komische Zeit

Ich schätze es liegt wirklich an der Jahreszeit. zuviele Gedanken, zu viele Ereignisse die in diesem Monat passiert sind die auf Grund dessen auch in meinem Kopf umher spuken. Ich bin froh wenn ich das Jahr hinter mir habe. Ein grausames Jahr... und ich dachte 2006 war schlimm.

Der Jahrestag ihres Todes, gut verdrängt und doch rückt die Angstz vor meinem Geburtstag immer näher. Zumindest bin ich nicht allein, wenigstens ein kleiner Trost. Tja und dann... das erste Weihnachten ohne daniel, es ist schon komisch... 3 Jahre zusammen gefeiert, Erinnerungen die schmerzen aber es war klar das sowas nicht einfach verschwindet. Natürlich bin ich glücklich mit Kolja aber es ist nicht seine Aufgabe die schmerzlichen Erinnerungen an meine letzte Beziehung auszumerzen. Es wird sehr sehr lange brauchen bis diese nicht mehr weh tun. Bis ich mich ohne Schmerzen an die schöne Zeit zurück erinnern konnte.

Es gab viele schöne Momente, ich hab sie lange verdrängt weil er mir sehr weh getan hat. Hab versucht nur das schlechte zu sehen um die Gefühle für ihn schneller absterben zu lassen. Nach und nach tauchen nun die ganzen anderen Erinnerungen auf. Wieso? Es muss diese Jahreszeit sein, die macht einen melancholisch. Ich wünschte man könnte Erinnerungen so schnell abstellen wie alles andere das damit verbunden ist.

Ich bin es leid und ich will einfach nicht mehr. Irgendwann muß es doch reichen? Hab ich nicht lange genug ertragen und gelitten? Habe ich mich deswegen nnicht getrennt? Um all das nicht mehr ertragen zu müssen? Um endlich wieder frei und glücklich zu sein? Und nun wo ich glücklich bin wird mein Glück immer wieder getrügt. Wieso werd ich verfolgt? wieso ist es mir so verwehrt endlich glücklich zu sein? Sagte sie nicht, jeder, auch ich, hat das Recht darauf glücklich zu werden?

Mein Leben lang sag ich immer das ich es nicht verdient habe, das ich nie glücklich werden würde und es nicht wert bin geliebt zu werden. Systematisch zerstöre ich jede Beziehung damit, früher oder später. Nun erkenne ich das es an mir liegt, will es ändern und nicht passiert. Wieso? Stimmt es am Ende doch? Ich ekel mich so sehr vor mir, ich verstehe nicht was Kolja an mir liebt, ich verstehe nicht was je jemand an mir geliebt hat. Werd ich jemals schaffen die Mauer meines Selbstwertgefühls und Selbstbewusstsein so weit aufzubauen, dass ich anfangen kann mich zu lieben? Ich sehe nur Steine, Felsen und Brocken die mir im Weg liegen. Immer wenn ich denke dem Ziel näher zu kommen werde ich zurück geschlagen.

Nun habe ich viele tolle Freunde hier, mit denen es Spaß macht etwas zu unternehmen und doch fehlt irgendwas. Ich fühl mich so leer, noch immer lebe ich neben mir her. Anfang des Jahres werd ich zu sehen mir ne andere Psychologin zu suchen, ich werd mit meiner nicht warm. Einziger Krampf jedes mal aufs neue und auch wenn es gut tut über die Dinge zu reden die mich b3eschäftigen und quälen hab ich immer das Gefühl sie versteht mich eh nicht. Sie ist so kalt und gar nicht meine Wellenlänge und so bringt mir das ganze nicht wirklich etwas.

Im Moment höre ich die ganze Zeit ein Lied, es drückt mich aus, es könnte von mir gesungen sein. Jedes einzelne Wort berührt mich so tief, es ist erstaunlich. Es gibt immer lieder die auf einen passen, hier nen wenig, da nen wenig aber so extrem? Wenn ich mein Befinden ausdrücken müsste, in Worte fassen, dann mit diesem Lied

 

http://de.youtube.com/watch?v=jEhC9yPfIdc

16.12.07 16:27
 


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Hier kommt später eurer Text hin..den hier abba entfernen... steht da sonst auch...

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